Unter dem Motto „Krawallbrüder und -schwestern gesucht!“ trafen sich am Faschingsdienstag in Stuttgart zahlreiche EVG-Kolleginnen und Kollegen aus ganz verschiedenen Bahn- und Bus-Unternehmen um gegen 12 Uhr zu einer solidarischen Lärmaktion. Mit Trommelwirbel, Trillerpfeifen und Signalhorn wurde auf die Tarifforderungen der EVG aufmerksam gemacht.
Zusätzlich wurden ab 9:00 Uhr Tütchen unter den Bahnbeschäftigten verteilt. Diese waren bestückt mit kleinen Goodies und Infos zu den Tarifforderungen. Von allen Teilnehmenden wurde die Auffassung geteilt, das vor allem die soziale Komponente, also die Forderung nach mindestens 650 Euro mehr Lohn, für viele Mitarbeitende, beispielsweise bei den Busgesellschaften, bei DB Sicherheit, DB Services und den Werkstätten wichtig ist. Ohne lässt sich in einem Ballungsraum wie Stuttgart der Lebensunterhalt kaum bestreiten. Gerade in der Landeshauptstadt geht es vielen Beschäftigten um ganz existentielle Dinge wie Kosten für Wohnen, Energie, Nahrung, Kleidung und Mobilität.
Dass die Solidarität in der Familie der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner groß ist, zeigte die vielfältige Beteiligung unter anderem von Lokführern von DB Cargo und der S-Bahn Stuttgart, ebenso wie Kolleginnen und Kollegen der Betriebsgruppen Netz, Fernverkehr, Station & Service, DB Sicherheit und DB Services sowie der Bus-Unternehmen. Sie alle beteiligten sich an der Lärmaktion unter dem Motto „Gemeinsam geht mehr“.
Ein lautes Signal an die Arbeitgeber, dass deutlich macht, dass wir bereit sind, für deutlich mehr Geld und entsprechende Wertschätzung unserer Arbeit zu kämpfen. Mit der Lärmaktion wurden zugleich die Tarifforderungen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst unterstützt, die ebenfalls lautstark für ihre Forderungen in der Stuttgarter Innenstadt demonstrierten
