Gemeinsam geht mehr – das Motto der EVG-Tarifrunde 2023 gilt auch für den solidarischen Zusammenhalt der Fridays for Future-Bewegung und der DGB-Gewerkschaften, wie zum Beispiel verdi und EVG.

Zusammen mit vielen anderen Vereinen, Arbeitnehmerverbänden und Umwelt-Initiativen gingen anlässlich des globalen Klimastreiks – aber auch wegen des Verdi-Warnstreiks bei den Stuttgarter Stadtbahnen und Bussen – am Freitag, den 3. März 2023 rund 2.000 menschen in der Stuttgarter Innenstadt sowie rund  500 in Ludwigsburg auf die Straße, um ihren Unmut über die aktuelle verantwortungslose Klimapolitik kundzutun. Darunter waren – wie in anderen Städten auch – viele EVG-Mitglieder.

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Kreative Aktionen wie das „Die-in“ in Ludwigsburg, bei dem alle Demonstrierenden plötzlich wie „tot“ auf der Leonberger Straße lagen, standen symbolisch für den nahenden Klimakollaps und der damit befürchteten Folgen für das Leben. Sehr anschaulich wurde dies durch ein langes Bannerband dargestellt, das auf dem Ludwigsburger Marktplatz ausgerollt war und den CO2-Ausstoß pro Jahr darstellte. Der ist in den vergangenen drei Jahrzehnten rasant gestiegen ist und muss endlich gestoppt werden muss.

Gemeinsame Ziele – wie die Forderung nach einer echte Verkehrswende zugunsten des ÖPNV und der Schiene und der Ruf nach einer schnellen Energiewende, der Abkehr von der Verbrennung fossiler bis hin zum verstärkten Ausbau regenerativer Energieträger – machten diese gemeinsame Veranstaltung möglich. Damit verbunden war natürlich auch die Forderung nach genügend Personal, das zu fairen Löhnen bezahlt werden muss. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen, die zur Zeit von verdi und der EVG geführt werden.